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Leerstand vor Ort als Chance für Kultur 2026

Im Rahmen des Pilotprojekts "Leerstand vor Ort als Chance für Kultur", einer Initiative des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum, gefördert durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR), begleite ich das Kinomobil Baden-Württemberg bei der Aktivierung ungenutzter Räume als Orte kultureller Teilhabe.

 

Mein Fokus liegt auf der wissenschaftlichen Begleitung der Prozesse vor Ort, um die Hebelwirkung von bürgerschaftlichen Engagement und kultureller Zwischennutzung für die Regionalentwicklung in ländlichen Gebieten zu analysieren und zu verstetigen. Die Auftaktveranstaltung fand im März 2026 in Enzklösterle im Nordschwarzwald in einem ehemaligen "Tante-M-Laden" statt. Bis Ende des Jahres sind drei weitere Orte in Planungen.

Zum Projekt

 


Evaluation zum erfolgreichen Abschluss der Pilotphase von STaF 2023- 2026 und Weiterführung des Mentoring-Projekts


Gemeinsam gegen Fachkräftemangel: 2023 startete das dreijährige Modellprojekt "STaF - Soziale Teilhabe ausländischer Fachkräfte", um über ein umfangreiches ehrenamtliches Mentoringprogramm neuzugewanderten Pflegekräften neben der betrieblichen auch die soziale Integration zu erleichtern. Das Projekt wurde gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und den Bosch Health Campus sowie vom Entwicklungswerk für soziale Bildung und Innovation e.V. in Kooperation mit lokalen Partnern umgesetzt. Ich bedanke mich für den Auftrag zur begleitenden Evaluation des Projekts.

 

Die STaF-Pilotphase endet wie geplant Ende April 2026. Das Projekt startet ab Mai dann mit einem neuen Setting, das derzeit geplant wird. Ziel ist es, in den nächsten drei Jahren STaF landesweit in Baden-Württemberg zu realisieren und es in kommunale Regelstrukturen zu überführen, um es fest vor Ort zu verankern. Neu hinzu kommt neben der Robert Bosch Stiftung und dem Bosch Health Campus nun eine Teilfinanzierung durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, das die Fortsetzung ermöglicht.

Zum STaF-Modellprojekt


Toolbox - Cinema Next Practice 2026

2025/ 2026 habe ich gemeinsam mit dem Landesverband Kommunale Kinos Baden-Württemberg im Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. erstmals einen Praxis-Reader zu Förderargumenten, Kontakten und tragfähigen Fördermodellen für nichtkommerzielle Filmkunstkinos erarbeitet. 

Zielgruppe sind Entscheider*innen von Städten und Gemeinden, Kulturinitiativen sowie Kinobetreiber*innen, die aktiv auf die öffentliche Hand zugehen wollen, um ihre Kinostandorte langfristig zu sichern oder Kinos neu aufzubauen. Ermöglicht wurde das Modellprojekt im Rahmen im Rahmen des Förderprogramms >>Weiterkommen!<< des Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg (ZfKT).

 Der Reader ist nun kostenfrei bestellbar unter [email protected]

Leseprobe beim Bundesverband Kommunale Filmarbeit: Vorwort sowie Präambel - 10 gute Gründe zur Förderung von Filmkunstkins

 


Impulsvortrag beim 1. Münchner Filmgipfel

Erstmalig veranstalteten am 5. Juli 2025 im Amerikahaus die Filmstadt München e.V., das DOK.fest München e.V., und das FILMFEST MÜNCHEN, gefördert vom Kulturreferat der LH München, gemeinsam einen Think Tank, der sich mit der Zukunft von Kinokultur in der Landeshauptstadt auseinandersetzte. Danke für meine Einladung als Impulsrednerin!

 

Auf dem Bild von oben links: Anna Zwenger-Mathavan und Dr. Michael Ott (Kulturreferat München, Anne Hübner (SPD), Daniel Sponsel (DOK.fest München), Mona Fuchs (Grüne), Clemens Baumgärtner (CSU), Georg Kloster (Yorck Kinogruppe), Dr. Morticia Zschiesche (Film- und Sozialwissenschaftlerin), Dorothee Erpensten (FFF Bayern), Franziska Viehbacher (Filmstadt München e.V.), Maya Reichert und Adele Kohout (DOK.fest München), Christoph Gröner und Julia Weigl (FILMFEST MÜNCHEN), Claire Schläger (Theatiner Film), Moni Haas (Filmstadt München e.V.), © Kurt Krieger

Zum Rückblick und den Presseclippings

Zum Mitschnitt meines Impulsreferats - 10 gute Gründe zur Kinoförderung

 


Mit Coverbildern von Telemach Wiesinger / Coverdesign von Wolfgang Diemer,  144 Seiten, 125 x 190 mm, zahlr. tw. farb. Abb., ersch. 1. Aufl., Oktober 2024, 18,– €, e-Book 14,99 ISBN 978-3-7410-0483-4
Mit Coverbildern von Telemach Wiesinger / Coverdesign von Wolfgang Diemer, 144 Seiten, 125 x 190 mm, zahlr. tw. farb. Abb., ersch. 1. Aufl., Oktober 2024, 18,– €, e-Book 14,99 ISBN 978-3-7410-0483-4

Jetzt im Handel: 

Updates:

Freue mich über meinen neuen Essay-Band "KINO MACHT MOBIL.", der als Wendebuch mit zwei Essayreihen im Schüren Verlag Marburg erschienen ist.

 

Zum Inhalt: Kino muss sich räumlich immer wieder neu erfinden, um auch in Zukunft gefunden zu werden. Gleichzeitig muss es mit seinen Filmen und Akteuren beweglich bleiben, um die Menschen auch emotional zu bewegen.

 

Die Spurensuche führt in zwölf Essays von der Mobilisierung des frühen Kinos, das schon bald gemeinsam mit der Theaterwanderbühne die Kino- und Filmgeschichte durchdringen wird, bis hin zu innovativen Aufführungsformen der Gegenwart, die aktiv zu ihrem Publikum zurückkehren. Gleichzeitig blickt sie auf die notwendige Mobilmachung eines wehrhaften Kinos in Kriegszeiten durch Filmkünstler:innen, die den Blick auf die Schattenseiten unserer Gesellschaft lenken, auch wenn sie selbst dabei manch eigenen Schatten warfen.  

Zum Buch


v.l.n.r.: Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Morticia Zschiesche und Leiter des City 46, Holger Tepe in der Oberen Halle des Bremer Rathauses. Foto: Gaby Ahnert
v.l.n.r.: Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Morticia Zschiesche und Leiter des City 46, Holger Tepe in der Oberen Halle des Bremer Rathauses. Foto: Gaby Ahnert

Festvortrag 50 Jahre Kommunalkino Bremen e.V. / City 46 

Herzlichen Dank für die Einladung zum Festvortrag am 6. Mai 2024  ins Bremer Weltkulturerbe-Rathaus, wo wir den 50. Geburtstag des kommunalen Kinos City 46 gebührend feiern konnten. Der Trägerverein Kommunalkino Bremen und das hochmotivierte Team vom City 46 haben hier ganz im Sinne von Hilmar Hoffmann ein repräsentatives Haus für Filmkunst gemeinsam mit der Senatsverwaltung und für die freie Hansestadt Bremen geschaffen - Chapeau!


v.l.n.r.: Urs Spörri, Marianne Grosse, Morticia Zschiesche, Marcus Stiglegger, Michael Schwarz. Foto: Stadt Mainz
v.l.n.r.: Urs Spörri, Marianne Grosse, Morticia Zschiesche, Marcus Stiglegger, Michael Schwarz. Foto: Stadt Mainz

Kinokultur-Konzeption für die Stadt Mainz

Damit Mainz wieder Filmkunsthauptstadt wird: Ich freue mich 2024 auf die Arbeit an unserer Kinokultur-Konzeption für die Stadt Mainz gemeinsam mit den Kollegen Prof. Dr. Marcus Stiglegger, Urs Spörri und Michael Schwarz sowie die Zusammenarbeit mit Kulturdezernentin Marianne Grosse und dem Kulturamt der Stadt Mainz. 

Pressestimmen zu unserer Beauftragung: 
Allgemeine Zeitung

Süddeutsche Zeitung

Deutschlandfunkkultur 

Merkurist


Siegfried Kracauer Preis 2022/23 - Jahresstipendium

Ich danke sehr der MFG Filmförderung Baden-Württemberg, der Film- und Medienstiftung NRW, der Mitteldeutschen Medienförderung sowie dem Verband der deutschen Filmkritik für das Jahresstipendium 2022/23! Es ist eine bedeutende Wertschätzung für den Filmessay über die tagesaktuelle Filmkritik hinaus und ein wichtiger Baustein für die öffentliche Wahrnehmung von Filmkunst und Kinokultur.

Zum Siegfried-Kracauer-Preis

Zu den bisher veröffentlichten Texten




Kinokonzeption Heidelberg 2022

Für den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit der Kinos und Filmfestivals in Heidelberg:
Die erste Kinokonzeption der Stadt Heidelberg, die ich für die Stadt und unter Beteiligung der Kino- und Filmfestivalakteure erarbeiten durfte, ist offiziell an Kulturbürgermeister Wolfgang Erichson (links) und Kulturamtsleiterin Dr. Andrea Edel (rechts) übergeben. Die aktuelle Situations- und Potenzialanalyse sowie die darin formulierten Handlungsempfehlungen wurden im Herbst im Kulturausschuss vorgestellt und stehen nun zum Download bereit. 
Fotos: MZ, Stadt Heidelberg


Zur Stadt Heidelberg und Download der Kinokonzeption


Die kleinen Leute gehen ins Kino 

Mein Debütroman "Die kleinen Leute gehen ins Kino" ist erschienen. Es ist eine amouröse und kämpferische Hommage an das Kino und die Menschen, die es vereint.
Mit großem Dank an den ventil verlag (Mainz)!
Zum Buch

Coverfoto: Telemach Wiesinger


Filmkonzeption Baden-Württemberg 2020

Das war harte Arbeit: Die Filmkonzeption Baden-Württemberg 2020 hat unter Beteiligung aller relevanten Akteure in den letzten zwei Jahren die vorherige Filmkonzeption von 2008 evaluiert und die Weichen der Film- und Kinoförderung des Landes für die Zukunft gestellt. Die Filmkonzeption ist ein eigenständiger Teil innerhalb des Beteiligungsprozesses KulturDialog - Kulturpolitik für die Zukunft, in dem das Wissenschaftsministerium mit Kulturschaffenden zentrale kulturpolitische Fragestellungen diskutiert und mögliche Lösungsansätze erarbeitet hat. Es gibt viel zu tun für die künftige Landespolitik - vielen Dank für diesen wichtigen Projektauftrag!

 

Zum Download Publikation Filmkonzeption 2020 und als PDF hier

Zum Download Publikation Dialog - Kulturpolitik für die Zukunft