Corporate Cultural Responsibility

Ausstellungsansicht 5. Fotofestival, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen 2013 © Toni Montana Studios
Ausstellungsansicht 5. Fotofestival, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen 2013 © Toni Montana Studios

„Wir sind hier. Wo Kultur zu Hause ist.“ – so wirbt die Baden-Württembergische Bank in Theater-Publikationen für ihr kulturelles Engagement, das in Unternehmenskreisen wie dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. als „Corporate Cultural Responsibility“ (CCR) bezeichnet wird.

 

CCR ist ein Schlagwort, das die gesellschaftliche Verantwortung von Wirtschaftsunternehmen als kulturelle Verantwortung spezifiziert z.B. in Form von Kultursponsoring , Mäzenatentum oder (Zu-) Stiftungen und in seiner Begrifflichkeit eine enge Verknüpfung von Kultur und Wirtschaft deutlich macht.

 

CCR ist mehr als Öffentlichkeitsarbeit und PR, denn klassische Maßnahmen wie Sponsoring und Spenden sind nur ein Teil der Möglichkeiten, die den Organisationen als Instrumente zur Verfügung stehen. Denn gerade „kreative“ Projekte und Partnerschaften, bei der beide Partner ihre Kernkompetenzen, ihre Produkte, ihr Know-How, ihr Personal oder ihre Ideen einbringen können, sind oft einfacher, günstiger und PR-wirksamer umzusetzen, als auf der einen (Wirtschafts-) Seite „nur“ Geld zu geben und auf der anderen (Kultur-)Seite um Geld bitten zu müssen.

 

Wie findet man jedoch die richtigen Partner? Was sind die Fallstricke, die in den jeweiligen Organisationen stecken, die Partnerschaften oft an simplen Routinen oder Unverständnis füreinander scheitern lassen? Welcher Umfang ist nötig, damit das Projekt seinen gewünschten Effekt erzielt? Und nicht zuletzt: Wie kann mit potentiellen Partnern am besten kommuniziert werden? Hier kann ich als Spezialistin Wirtschafts- wie Kulturakteuren strategische „Hilfe zur Selbsthilfe“ geben und für eine effiziente Umsetzung sorgen – eine kostengünstige Variante, durch die das bereits vorhandene Team sensibilisiert und professionalisiert wird, wodurch zusätzlicher Personalbedarf eingespart wird.